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Mitgliederversammlung des Ilsfelder Heimatvereins am 03. April 2009
In der Gaststätte „Ochsen“ in Ilsfeld fand am Freitag, den 03. April 2009 die alljährliche Mitgliederversammlung des Ilsfelder Heimatvereins statt. Der 1. Vorsitzende Walter Conrad begrüßte die Versammlung, stellte die satzungsgemäße Einladung fest und verlas die Tagesordnungspunkte. Nach einer Schweigeminute für das in 2008 verstorbene Mitglied Dr. Gustav Enzel folgten die einzelnen Jahresberichte über das abgelaufene Jahr 2008 von Schriftführerin und Kassier. Die Kassenprüfer Ralf Nullmeier und Willi Pschunder prüften im Vorfeld ausgiebig die Kasse und Herr Pschunder bestätigte der Versammlung eine vorbildliche und ordnungsgemäße Kassenführung. Der Kassier wurde einstimmig entlastet. Walter Conrad ging dann in seinem Jahresbericht 2008 auf die vielen gut besuchten Ausstellungen im Heimatmuseum ein und zeigte sich auch erfreut über die Inanspruchnahme des monatlich geöffneten Archivs im alten Lehrerwohnhaus durch die Ilsfelder Bevölkerung. Er bedankte sich im Namen des Heimatvereins bei der Ilsfelder Gemeinde für die vielfältige Unterstützung zur Pflege und Unterhaltung des Museums. Walter Conrad lobte das Engagement der Mitglieder im vergangenen Jahr bei den vielfältigen Aktionen wie der Maibaumhocketse oder den Ausstellungen.
Nach der Entlastung des Vorstandes folgten die Ehrungen. Für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Friedrich Ziegler, Elfriede Scholz und Heinz Mann.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurden Walter Conrad als 1. Vorsitzender, Hermann Blankenhorn als Kassier und Dr. Matthias Mugele als Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit in ihren Ämtern bestätigt.
Unter Tagesordnungspunkt 7 erläuterte Falk Härle die Idee des durch die Familien Diener und Härle geschaffenen Förderpreises durch die Bildung eines Sondervermögens des Heimatvereins. Walter Conrad erläuterte die Beweggründe zur Gründung eines Ausschusses zur Vergabe des Förderpreises der Stiftung „Herbert Diener – Eugen Härle“. Anschließend wurde der 1. Vorsitzende durch die Versammlung bevollmächtigt, die hierfür notwendigen Schritte für eine Satzungsänderung zu veranlassen. Um 21.00 Uhr endete die Mitgliederversammlung.
Bilderarchiv des Heimatvereins
Der Heimatverein verfügt über eine sehr umfangreiche Sammlung von Fotos aus Ilsfeld und den Teilorten. Die Aufnahmen zeigen das Leben in Ilsfeld und dokumentieren die Veränderungen in den letzten Jahrzehnten. Für das Bilderarchiv zeigte sich der verstorbene Karl Blinkle verantwortlich.
Der Heimatverein ist daran interessiert, Begebenheiten und Veränderungen in der Gesamtgemeinde weiter festzuhalten. Wir suchen deshalb jemanden, der Interesse hat, diese interessante Aufgabe, die auch individuellen Gestaltungsraum lässt, weiter zu führen. Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen werden gebeten, mit Walter Conrad (Tel. 61332) Kontakt aufzunehmen.
Ausstellung „Feldpost – nach und von Ilsfeld“ im Alten Lehrerwohnhaus geplant
Der Heimverein plant eine Ausstellung mit Feldpost aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Mit Karten und Briefen von Männern an der Front oder aus der Gefangenschaft soll deren Leben und Schicksal fern der Heimat gezeigt werden. Auch Schreiben, die von Ilsfeld an die Männer im Krieg oder in der Gefangenschaft gerichtet waren, sind dabei von Interesse.
Frau Gisela Müller, Veilchenweg 7, (Tel. 61815) wird die Ausstellung vorbereiten. Wer Karten, Briefe oder persönliche Gegenstände der Männer hat, die in den Krieg ziehen mussten, wird darum gebeten, mit Frau Müller Kontakt aufzunehmen. Auch Landkarten, Bücher und andere Erinnerungen sind von Interesse.
Frau Müller wird in Absprache mit den Eigentümern der Schriftstücke Mehrfertigungen der Dokumente anfertigen und dabei – sofern Sie das wünschen – persönliche Mitteilungen löschen. Sie erhalten Ihre Schriftstücke dann zurück.
In der Ausstellung soll Feldpost aller Ortsteile gezeigt werden.
Wir würden uns freuen, wenn zahlreiche Ausstellungsstücke im Alten Lehrerwohnhaus gezeigt werden könnten. Damit wäre es möglich, diesen bisher kaum beleuchteten Abschnitt der Geschichte ins Bewusstsein zu rücken.
Dr. Matthias Mugele
